Arbeitskreis ökologische Kinder- und Jugendfreizeiten
von BDP BaWü und BUNDjugend BaWü
Ak-Freizeiten Standardbild

Pfingstferien: Anleitung zum Offline-Sein

Freitag, 12.06. - Zu gut für die Tonne

Nur weil die Banane braun, die Möhre schrumpelig oder der Joghurt abgelaufen ist, müssen sie nicht unbedingt weggeschmissen werden. Jährlich fallen in Deutschland rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an. Das sind pro Kopf ca. 75 kg pro Jahr.

Hier ein paar Tipps, wie man Lebensmittelverschwendung vermeiden kann:

Plane den Einkauf!
Bevor du zum Einkaufen gehst, sehe nach, welche Lebensmittel du wirklich benötigst. Ein Einkaufszettel hilft Spontan- und Frustkäufe zu vermeiden. Vorsicht bei Großpackungen und Schnäppchenangeboten. Sie sind im Endeffekt nicht billiger wenn ein Großteil davon im Müll landet. Nutze auch die Möglichkeit, Lebensmittel frisch auf einem Wochenmarkt direkt bei regionalen Erzeugern zu kaufen und greife bevorzugt zu saisonalen Produkten. Es darf auch gerne mal eine krumme Gurke oder ein Apfel mit fleckiger Schale sein.

Richtige Lagerung der Lebensmittel!
Eine richtige Lagerung schützt vor dem Verderb. Der Kühlschrank ist nicht für alle Lebensmittel der optimale Aufbewahrungsort. Brot und Brötchen sind meist bei Zimmertemperatur am besten aufgehoben. Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Kartoffeln mögen es dagegen kühl und dunkel.

Unterschied „Mindesthaltbarkeitsdatum“ und „Verbrauchsdatum“
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein Qualitäts- und kein Wergwerfdatum. Es ist rechtlich vorgeschrieben und soll als „Orientierung“ dem Verbraucher dienen. Auch wenn das MHD bereits überschritten ist, können Lebensmittel noch lange genießbar sein. Nutze deine Sinne - sind deutliche Veränderungen in Farbe, Konsistenz, Geruch oder Geschmack erkennbar, sollte das Produkt nicht mehr gegessen werden.
Im Unterschied zum MHD gibt das Verbrauchsdatum genau an, bis zu welchem Zeitpunkt das Lebensmittel verbraucht werden sollte. Leicht verderbliche Lebensmittel, z.B. Hackfleisch und frisches Geflügelfleisch, können durch Keime verdorben und gesundheitsschädlich sein, ohne dass dies mit den eigenen Sinnen wahrgenommen werden kann. Auf diesen Lebensmitteln muss ein Verbrauchsdatum angegeben sein. Produkte nach Ablauf des Verbrauchsdatums sollten nicht mehr verzehrt werden!

Koche nicht zu viel und verwerte die Reste kreativ!
Bereite nur so viel zu, wie du auch tatsächlich brauchst. Speisereste können entweder eingefrohren oder im Kühlschrank aufbewahrt werden. Viele Aufläufe, Eintöpfe, Suppen und etliche andere Gerichte schmecken sogar besser, wenn sie ein zweites mal aufgewärmt werden. Mit Rezepten aus der Resteküche lassen sich aus den Überbleibseln außerdem weitere leckere Mahlzeiten zaubern. Lass hier deiner Kreativität freien Lauf!

Entsorge Lebensmittelabfälle richtig!
Manche Lebensmittelabfälle lassen sich nicht vermeiden, z.B. Bananenschalen, div. Kerngehäuse, …. Sie sind wertvolle Biomasse, die zu Humus verrotten oder in Biogas-Anlagen zur Energieerzeugung genutzt werden kann. Diese Abfälle gehören deshalb nicht in den normalen Haushaltsmüll und auch nicht in die Spüle oder die Toilette. Besonders gut ist es, diese wertvolle Biomasse selbst zu kompostieren. Hast du nicht die Möglichkeit dazu, sollten die Abfälle stattdessen in der Biotonne entsorgt werden.

Kleiner Haushalt, großer Müllberg
Besonders in den Ein- und Zwei-Personen-Haushalten werden viele gute Lebensmittel entsorgt. Der Grund: Die Packungen, die der Handel anbietet, sind für den Bedarf kleiner Haushalte oft zu groß. So bleiben angefangene Lebensmittel und auch geschlossene Verpackungen lange liegen. Dagegen hilft nur eine bewusstere Planung beim Einkauf und beim Kochen - also weniger kaufen und gewissenhaft verbrauchen.

Weitere Infos und Tipps gibt es unter:
https://www.zugutfuerdietonne.de/
https://www.zugutfuerdietonne.de/tipps/
https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Flyer-Poster/Flyer-MHD.pdf?__blob=publicationFile&v=7



_________________________________________________________________________________________________
Donnerstag, 11.06. - Do it yourself - Fahrradschlauch flicken

Ist dir das auch schon mal passiert? Du radelst mit deinem Fahrrad durch die Stadt und plötzlich …pfff… Ein platter Reifen. Wie nervig ist das denn! Aber kein Grund zu verzagen. Einen kaputten Reifen zu flicken ist gar nicht schwer, wenn man weiß wie es geht. Wir erklären dir deshalb heute, wie du deinen platten Fahrradreifen reparieren kannst.

Du brauchst:
* dein Fahrrad
* Flickzeug-Set (mit Gummikleber, Schmirgelpapier und Gummiflicken)
* einen passenden Schraubenschlüssel
* mehrere Montierhebel
* eine Schüssel mit Wasser
* Kugelschreiber
* eine Luftpumpe

Und so geht’s:
1. Stelle das Fahrrad verkehrt herum, also auf den Lenker.
2. Erst mal muss der Reifen natürlich runter vom Rad. Löse dafür mit dem Schraubenschlüssel die Radmuttern in der Radmitte.
Achtung bei Nabendynamos! Hier muss man erst den Kabelstecker abziehen, bevor man das Rad herausnimmt.
3. Lege das Rad auf den Boden und Hebel den Mantel mit den Montierhebeln rundherum aus der Felge.
4. Jetzt kann der Schlauch herausgenommen werden. Damit das Ventil durch die Öffnung passt, musst du vorher die Ventilkappe und die Mutter, die das Ventil an der Felge fixiert, abschrauben. Drücke dann das Ventil durch die Felge und ziehe den Schlauch ganz vorsichtig heraus.
5. Pumpe den Schlauch mit der Luftpumpe auf und schraube das Ventil zu, damit die Luft nicht entweichen kann.
6. Tauche den Schlauch Stück für Stück in deine Schüssel mit Wasser. Du erkennst das Loch an den Luftblasen, die von dieser Stelle aufsteigen.
7. Markiere mit einem Kugelschreiber die Stelle mit dem Loch.
8. Schmirgele den abgetrockneten Schlauch rund um das Loch vorsichtig mit Schmirgelpapier ab.
9. Streiche den Gummikleber in der Tube um das Loch herum. Lasse den Kleber kurz antrocknen. Ziehe dann die Schutzfolie von dem Gummiflicken ab und drücke den Flicken genau auf das Loch.
Achtung: In manchen Flicksets sind selbstklebende Flicken enthalten. Dann benötigst du keinen Kleber.
10. Um zu überprüfen, ob das Loch jetzt dicht ist kannst du den Schlauch nochmal aufpumpen und in die Schüssel mit Wasser tauchen. Wenn keine Luftblasen aufsteigen ist der Schlauch dicht.
11. Schiebe das Ventil durch das Loch in der Felge und drücke den Schlauch rundherum wieder unter den Fahrradmantel.
12. Jetzt kommt der vielleicht schwierigste Teil: Hebe den Mantel mit den Montierhebeln auf die Felge. Hol dir Hilfe, wenn du es nicht alleine schaffst.
13. Pumpe den Reifen auf.
14. Setze das Rad in das Gestell ein und schraube die Radmuttern wieder mit dem Schraubenschlüssel an. Achte dabei darauf, dass das Rad gerade eingeschraubt wird und nicht eiert.

Fertig!

Wenn dir diese Erklärung ein bisschen zu kompliziert ist, dann schau dir doch ein Video an. Die Pedalpiraten haben da ein Gutes:
https://www.pedalpiraten.de/fahrradladen/video/wie-flicke-ich-einen-schlauch/
_________________________________________________________________________________________________

Mittwoch, 10.06. - die Kunst des Löffelbrennens / Löffelschnitzens

Wie echte Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen wir heute lernen, wie man einen Löffel brennt. Wir machen das beim BDP sehr gerne abends am Lagerfeuer. Es ist gar nicht so schwer.

Du brauchst:
- ein Holzstück oder Ast ca. 4x3x15 cm
- Glut

Uns so geht‘s:
Schnitze mit einem Taschenmesser den Griff des Holzlöffels. Den vorderen Teil des Holzes (ca. 1/3 der Holzlänge) bearbeitest du erstmal nicht. Dort soll später die Kuhle des Löffels gebrannt werden. Nun kommt die Glut zum Einsatz. Nimm ein Stöckchen zur Hilfe und schiebe damit ein Stückchen Glut auf den vorderen Teil des Holzes. Schieb es vorsichtig dorthin, wo du später die Kuhle haben möchtest. Mit dem Stöckchen kannst du die Glut an das Holzstück pressen und beobachten, wie sich nach und nach eine Kuhle in das Holz brennt. Um den Vorgang zu beschleunigen kannst du auf die Glut pusten. Du merkst, dass sie bei jedem Pusten neu aufglüht. Wenn sie das nicht mehr tut, oder zerbricht, hol dir ein neues Stück Glut. Nun ist Geduld gefragt. Wiederhole diesen Schritt, bis deine Kuhle tief genug ist. Du kannst dann das angekokelte Holz aus der Kuhle mit deinem Taschenmesser wegschaben oder mit Schleifpapier abschleifen. Zuletzt kannst du das Holz rund um die Kuhle noch zurecht schnitzen, sodass der Löffel klein genug ist und sich angenehm im Mund anfühlt. Fertig! :)

Alternative:
Falls du kein Feuer zur Verfügung hast kannst du dir auch einen Löffel schnitzen. Dazu gehst du ähnlich vor wie beim Löffelbrennen und schnitzt dir zu Beginn erstmal einen Griff. Wenn es dann um die Kuhle im Löffel geht, kannst du diese vorsichtig mit einem Taschenmesser aushöhlen. Achte dabei darauf mit dem Messer immer von dir weg zu schnitzen und sei ganz vorsichtig. Mit einem Stück Schleifpapier kannst du die Kuhle zum Schluss noch abschleifen, damit du dir später beim Essen keinen Spreißel einhandelst.
_________________________________________________________________________________________________

Dienstag, 09.06.2020 - Holunderblütensirup selber machen

Du brauchst:
20-30 Blütenrispen vom Holunder
1kg Zucker
2 Zitronen
1 Limette
1,5l Wasser

Am besten die Holunderblüten an einem sonnigen Tag am späten Vormittag/Mittag mit einer Schere abschneiden und in einen Korb legen. Die Blüten sanft ausklopfen und evtl. sich darin befindende Insekten absammeln. Nicht abwaschen, da sonst die Blütenpollen verlorengehen. Diese sind die wichtigsten Geschmacksträger für den Sirup. Am einfachsten geht das Absammeln der Insekten, wenn Du die Blütenrispen auf ein weißes Tuch legst (dort sind die Insekten am besten sichtbar).

Die Zitronen und Limette in dünne Scheiben schneiden und in einen Topf schichten, die Holunderblütenrispen dazulegen. Das Wasser mit dem Zucker aufkochen und danach wieder abkühlen lassen. Wenn es kalt ist über die Zitronen und Holunderblüten gießen. Den Topf für 3-4 Tage in den Kühlschrank stellen und ziehen lassen. Flaschen zum Abfüllen auskochen.

Die Blüten und Zitronen/Limetten mit einem Sieb abseien, die Flüssigkeit im Topf aufkochen und in die Flaschen abfüllen – fertig!

Der Sirup ist, kühl und dunkel gelagert, mindestens 1 Jahr lang haltbar.

Und das kannst Du mit dem Sirup machen:

Rezept für alkoholfreien Hugo:
* 350 ml Ginger-Ale
* 70 ml Holunderblütensirup
* Saft von 2 Limetten
* 1 Bio-Limette
* 1 Bio-Zitrone
* 3 Minzezweige
* 400 ml gekühltes Mineralwasser
* Eiswürfel

1. Ginger-Ale, Holunderblütensirup und Limettensaft mischen, die Minzweige zugeben und mit gut gekühltem Mineralwasser auffüllen.
2. Die Bio-Limette heiß waschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden, die Zitrone heiß waschen in Scheiben schneiden, halbieren. Bis auf 4 Limettenscheiben zum Hugo geben.
3. vier hohe Gläser bis zur Hälfte mit Eiswürfeln auffüllen und mit Hugo (alkoholfrei) aufgießen, mit je einer Limettenscheibe garniert servieren.

(Quelle: www.kochbar.de)

_________________________________________________________________________________________________

Montag, 08.06.2020 - Lagerfeuer-Abend

An einem lauen Sommerabend am Lagerfeuer sitzen, Geschichten erzählen, gemeinsam lachen und Stockbrot und Schoko-Bananen essen - was gibt es Schöneres?

Das brauchst Du dazu:
- Eine Feuerstelle oder Feuerschale
- Trockenes Holz in jeglichen Größen
- Evtl. Birkenrinde oder Fichten/Kiefernharz als Zundermaterial
- Streichhölzer oder Feuerzeug
- Für jeden Lagerfeuer-Teilnehmer eine Banane
- Tafel Schokolade
- Evtl. Mandelsplitter
- Messer
- Stöcke zum Stockbrot aufwickeln


Für’s Stockbrot (Menge für 5 Personen):
- 500g Mehl
- 1 Pck. Trockenhefe
- 2 TL Salz
- 2 TL Zucker

Zubereitung Stockbrotteig:
Hefe und Zucker mit 50ml lauwarmem Wasser mischen und zugedeckt 15 Minuten stehen lassen. Lauwarmes Wasser bereitstellen. Mehl mit Salz vermischen, in eine Schüssel geben und Vorteig in die Mitte geben. Teig verkneten und jeweils so viel Wasser zugeben dass der Teig weich bleibt, aber nicht klebt. 1 Stunde lang zugedeckt gehen lassen. Nochmals durchkneten.
Teig sehr dünn um die Stöcke wickeln und über der Glut backen

Varianten:
- Kann mit Aufstrichen, Pesto oder Käse gefüllt werden
- Als Brötchen direkt in der Glut backen. Zum Rausholen mit Stock aufspießen

Schoko-Banane:
Bananen auf der Oberseite leicht einkerben. Nicht schälen! Schokolade in Stücke gebrchen (ggf. noch kleiner geschnitten) gleichmäßig in den Bananen verteilen (in die Kerbe legen). Bananen auf den Grillrost/in die Glut legen und warten, bis die Schokolade geschmolzen ist bzw. die Banane weich geworden ist. Kann mit einem Teelöffel ausgelöffelt werden.

Varianten:
- Statt Schokolade Schokoaufstrich verwenden
- Statt Schokolade Mandelstückchen und Honig verwenden
- Zusätzlich zur Schokolade Mandelsplitter verwenden
- Zimt dazugeben

Um ein Lagerfeuer zu entfachen ohne chemische Brandbeschleuniger und Papier zu verwenden gibt es ein paar einfache Tricks.

Zuerst mal solltet ihr bei Eurer Feuerstelle darauf achten, dass sich in unmittelbarer Nähe keine leicht entzündlichen Materialien befinden und dass der Boden der Feuerstelle feuerfest und nicht zu locker ist. Zum Begrenzen der Feuerstelle könnt ihr Steine verwenden (Vorsicht! Keine nassen Steine zur Feuerstellenumrandung, da diese platzen und explodieren können wenn sie zu heiß werden, das kann dann gefährlich für alle Umsitzenden werden.) Die Feuerstelle sollte außerdem einigermaßen windgeschützt sein. Wenn es zu windig ist, kann es zu Funkenflug kommen. Ihr solltet dann einen Windschutz um die Feuerstelle errichten (z.B. einen Erdwall  oder aufgestellte Steinplatten). Ab Windstärke 6 sollte kein Feuer mehr gemacht werden!

Vorbereitung zum Feuermachen:
Bevor ihr das Feuer anzündet, solltet ihr alles gründlich vorbereiten und Anfeuermaterial und Hölzer in allen Größen sammeln, damit ihr das Feuer am Brennen halten könnt.

Aufbau des Feuers:
Merke: Je kleiner das Anfangsaufbaumaterial desto leichter anzündbar wird das Feuer.

Aus ca. 5-10 kleinen trockenen Hölzern eine Unterlage aufschichten mit ca 1 cm Abstand zueinander. Dann eine zweite Schicht genau quer zur ersten aufbauen.
Darauf schichtest Du kleine Holzspäne (am besten aus Fichten-oder Kiefernholz, das brennt besonders gut), die Du mit dem Messer von größeren trockenen Ästen abschnitzen kannst.
Besonders gut eignet sich auf dieser Schicht auch Fichtenreisig. An den Stämmen von Fichten bleiben kleine abgestorbene Ästchen hängen, die kannst Du absammeln, sie sind sehr gut brennbar. Unter die Äste und Späne kannst Du als weiteren Brandbeschleuniger, wenn nötig, noch Birkenrinde oder Fichten/Kiefernharz mischen. (Achtung: Bitte keine Birkenrinde von intakten Bäumen abreißen. Damit verletzt Du den Baum, und er ist äußeren Einflüssen und Pilzen schutzlos ausgesetzt. Oftmals findet man abgebrochene Birkenäste in Wäldern oder auf Wiesen, da kannst Du dann die Rinde abziehen und verwenden. Auch beim Harz gilt: Nicht mutwillig den Baum verletzen um an Harz heranzukommen. Nur oberflächlich an bereits verharzten Stellen vorsichtig absammeln, und nicht zu viel wegnehmen!)

Dann schichtest Du um die Unterlage mit dem Zundermaterial noch dünne Äste in Pyramidenform auf. Lass eine Lücke durch die Du das Zundermaterial anzünden kannst.

Um das Feuer anzuzünden, brennt mit dem Streichholz das Zundermaterial am besten an mehreren Stellen an möglichst tiefen Stellen an. Dann pustet ihr langsam und gleichmäßig so weit unten wie möglich in die Glut. Solange nur das leicht brennbare Material brennt kann das Feuer schnell wieder ausgehen. Wenn die Äste der Pyramide in Flammen stehen hast Du es fast geschafft. Jetzt gilt es, dickere Äste mit aufzuschichten und dafür zu sorgen dass diese auch Feuer fangen. Dann könnt ihr weiteres, größeres Holz hinzufügen.
Holzscheite aus Laubhölzern (Buche, Eiche, Esche) haben generell einen höheren Brennwert als Nadelholz. Das heißt, sie brennen länger, und sind daher zum Erhalt des Feuers besser geeignet als Scheite aus Nadelholz.

Das Stockbrot und die Schoko-Bananen werden in der Glut zubereitet. Dafür muss das Feuer erst einmal herunterbrennen.

Wenn Dein Feuer schön brennt, kannst Du mit Deiner Familie oder Freunden am Feuer sitzen und Geschichten erzählen, lachen, reden, oder einfach nur dem Feuer beim Brennen zuschauen bis die Glut bereit ist um Stockbrot und Bananen zu „grillen“.

Einen schönen Lagerfeuer-Abend und guten Appetit!
_________________________________________________________________________________________________

Sonntag, 07.06.2020 - Wildbienen-Wissen

Sicherlich kennst Du schon die Honigbiene, die von Blüte zu Blüte fliegt, Pollen sammelt, und aus dem Nektar Honig herstellt.
Es gibt allerdings außer der Honigbiene noch viele weitere Bienenarten, und zwar die sogenannten Nutzbienen oder Wildbienen. Sie können zwar keinen Honig herstellen, aber sie sind sehr wichtig für die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen. Ohne die Bestäubung von Nutzpflanzen durch Wildbienen würden viele unserer bekannten Früchte nicht wachsen können. Wir brauchen die Wildbienen, deshalb stehen sie auch unter Schutz, und ihr Erhalt ist überaus wichtig.

Früher gab es bei uns in Deutschland viele kleine Landwirte, und deshalb auch eine sehr vielfältige Kulturlandschaft mit vielen unterschiedlichen Lebensräumen für die Bienen.
Heutzutage wird unser Land immer intensiver genutzt. Damit mehr hergestellt werden kann, werden immer größere Flächen mit ein und derselben Nutzpflanze bepflanzt, es wird mehr gedüngt damit die Pflanzen schneller wachsen. Wildkräuter werden auf den Feldern immer weniger geduldet, deshalb werden Pestizide eingesetzt damit dort nichts anderes wächst als die Nutzpflanze. Auch um Krankheiten der Pflanzen und die Zerstörung der Pflanzen durch andere Tierarten zu verhindern werden sogenannte Pflanzenschutzmittel eingesetzt.
All das führt dazu, dass Nistplätze für Wildbienen zerstört und ihr Nahrungsangebot vernichtet wird.
Auch die Umgestaltung der Landschaften und den Bau von immer neuen Siedlungen und Straßen, und sogar die monotone Bepflanzung von Parkanlagen und Gärten tragen zur Zerstörung der Lebensräume von Wildbienen bei.

Für den Schutz der Wildbienen ist es wichtig, deren Lebensräume zu erhalten und Maßnahmen zu ergreifen, um neue Lebensräume zu schaffen.

Jede/r einzelne kann dazu beitragen. In Gärten und auf Balkonen gibt es viele Möglichkeiten wie man Wildbienen helfen kann.

Lebensraum

Zum Überleben braucht die Wildbiene geeignete Nistplätze und geeignetes Nahrungsangebot.

Nisthilfen anbringen im Garten oder auf dem Balkon

Am einfachsten ist es, den Arten von Wildbienen eine Nsthilfe zu bieten, die bereits vorhandene Hohlräume beziehen.

Nisthilfe Nr. 1

Du brauchst:

  • Bambusrohr(e) wie sie im Baumarkt oder Gartenbedarfshandel angeboten werden (Durchmesser 3-10mm)
  • Lochziegel
  • Kleine Säge
  • Sandpapier

Und so geht’s:
Das Bambusrohr wird jeweils hinter den Knoten (Verdickungen) durchgesägt so dass das hintere Ende durch diesen Knoten einen natürlichen Abschluss hat. Das vordere Ende bleibt zugänglich. Du kannst das Mark vom Eingang her etwas ausräumen. Die abgesägten Stellen sollten so glatt wie möglich sein und ohne abstehende Splitter, damit die Biene sich beim Hineinkriechen nicht verletzen kann. Besonders die Flügel sind sehr empfindlich. Wenn also noch Splitter o.ä. abstehen, kannst Du diese mit dem Schmirgelpapier abschleifen.
Die 10-20cm langen Bambusstücke kannst Du dann in die einzelnen Löcher des Lochziegel stecken. Man könnte auch Schilfstengel, Strohhalme oder Pappröhrchen verwenden; diese sind allerdings nicht so stabil und es besteht die Gefahr, dass sie von Meisen und Spechten während des Winters aufgehackt werden. Glas ist nicht geeignet, da kein Luftaustausch stattfinden kann und die Brut dann oft durch Pilzbefall stirbt.

Nisthilfe Nr. 2

Du brauchst:
* abgelagertes, entrindetes, unbehandeltes Hartholz (Esche, Eiche, Buche)
* Bohrer
* Sandpapier

Die Form und Größe des Holzes ist unerheblich. Ob Hartholzreste oder ganze Äste, Du kannst eigentlich alles verwenden, solang Du 10cm tiefe Löcher dort hineinbohren kannst. In das Holz werden Löcher von 3-10mm Durchmesser und 5-10cm Tiefe gebohrt, wobei Löcher mit 3-6mm Durchmesser überwiegen sollten.  Die einzelnen Arten können dann Bohrlöcher wählen, die ihrer Größe entsprechen. Weil es bei größeren Bohrungen oft zu Rissen kommt, sollte der Abstand der Bohrlöcher mindestens 2cm betragen.
Die Holzoberfläche sollte nach dem Bohren mit feinem Sandpapier geglättet werden.  Das Bohrmehl solltest Du aus den Löchern herausklopfen.

Beide Formen der Nisthilfen sollten an einem sonnigen Platz so angebracht werden, dass die Nistlöcher waagerecht ausgerichtet sind. Die Einfluglöcher sollten frei aus der Luft zugänglich sein (Also nicht am Boden befestigen, sondern lieber auf Balkonen an der Hauswand oder am Geländer, in Gärten zB an Baumstämmen unterhalb der Baumkrone.) Am besten sollten die Einfluglöcher Richtung Süden/Südwesten ausgerichtet sein. Eine Nordausrichtung ist ungünstig.
Die Nisthilfe muss fest angebracht werden und darf nicht hin und her baumeln.
Alle Nisthilfen müssen auch im Winter draußen bleiben.

Für weitere Nisthilfen-Optionen und noch mehr Info über Wildbienen kannst Du folgende Website besuchen:

https://www.wildbienen.info

_________________________________________________________________________________________________

Samstag, 06.06.2020 - Kein Kraut gewachsen - Giersch

In unserer Rubrik der Wildkräuter möchten wir euch heute das vielseitige Wildkraut Giersch vorstellen. Von Gärtnern und Gärtnerinnen wird Giersch häufig als Unkraut verflucht, dabei ist es ein sehr leckeres und gesundes Kraut, das auch als Heilkraut eingesetzt werden kann.

Wie erkennt man Giersch?

Der Giersch besitzt einen dreikantigen Blattstiel. Von den Stielen gehen jeweils dreigeteilte Blätter ab, die eiformig und gefiedert sind. Die zerriebenen Blätter sind grün und unterseits behaart. Wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt, riechen sie ähnlich wie Petersilie.

Im Mai wachsen aus den Stängeln vom Giersch unscheinbare Nebenäste heraus. Dort bilden sich die Blüten aus. Sie sind doldenformig und weiß

Wo wächst Giersch?

Giersch bevorzugt feuchte und schattige Orte. Wenn er nicht in deinem Garten wächst, findest du ihn an Waldrändern oder auch in lichten Laubwäldern.

Wie kann Giersch zubereitet werden?

Giersch kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise zubereitet werden. Wir stellen die hier zwei Ideen vor. Im Internet findet ihr aber noch viel mehr.

Girschgemüse Römerart

Zutaten:  4-5 Handvoll Giersch (ca. 200g),  2 Zwiebeln,  3 Knoblauchzehen, Olivenöl, Salz, Pfeffer,  Zitronensaft oder Balsamico-Essig

Zubereitung: Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und in einer Knoblauchpresse pressen. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne mit dem Olivenöl anbraten. In einem Topf Wasser aufkochen. Den Giersch waschen und für etwa eine Minute in kochendem Wasser blanchieren (also kurz köcheln lassen). Giersch aus dem Topf nehmen, aptropfen und mit in die Pfanne geben. Giersch mit den Zwieblen und Knoblauch anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft oder Balsamico-Essig abschmecken.

Tipp: Dieses würzige Gemüse schmeckt auch gut zu Nudeln und Kartoffeln oder als Füllung in einer Quiche.

Giersch-Limonade

Zutaten: ½ Liter Apfelsaft,  ¼ Liter Mineralwasser, ½ Zitrone, 5 Stiele Giersch, 1 Stiel Zitronenmelisse

Zubereitung:
 Zitrone waschen und in Scheiben schneiden. Die Kräuter ebenfalls waschen. Den Apfelsaft in ein Glas-Gefäß geben. Kräuter und Zitronenscheiben dazugeben. Mindestens 6 Stunden oder über Nacht ziehen lassen. Dann die Kräuter entfernen, mit dem Mineralwasser aufgießen und gekühlt genießen.

_________________________________________________________________________________________________

Freitag, 05.06.2020 - Probier's doch mal....Plastikfrei :-)

Was ist eigentlich Plastik?

Wenn wir von Plastik sprechen, dann meinen wir eigentlich Kunststoff. Kunststoffe heißen Kunststoffe, weil sie künstlich hergestellt werden und nicht in der Natur vorkommen. Es gibt viele Arten von Kunststoffen - gummiartig-weiche Kunststoffe oder welche, die hart sind.

Wir Menschen verwenden sie in unserem Alltag für ganz viele Dinge. Plastik ist in Einkaufstüten, To-Go-Bechern, Strohhalmen, Legosteinen, Lebensmittel-Verpackungen, Spielzeug-Verpackungen, Windeln, Shampoos & Duschgels, ...

 

Was ist so schlimm an Plastik?

Kunststoffe halten ziemlich lang. Das ist für uns Menschen natürlich praktisch. Für unsere Umwelt hat es aber schlimme Folgen. Denn Plastik zerfällt nicht, wie zum Beispiel Holz oder andere Materialien aus der Natur. Stattdessen bleibt es lange in unserer Umwelt. Eine Plastiktüte braucht 100-500 Jahre, bis sie vollständig zerfällt.

In den Meeren löst sich Plastik nicht auf. Es wird durch Sonne, Wind und Wellen spröde und zerfällt in immer kleinere Teilchen. Die werden von kleinen Fischen oder anderen Meerestieren mit Plankton verwechselt und gefressen. Wasserschildkröten verwechseln Plastiktüten mit Qualen und fressen sie. Die Tiere werden von dem Plastik in ihren Mägen krank und können daran qualvoll sterben.

Der Plastikmüll in den Meeren ist nicht nur schlimm für die Meerestiere, sondern auch für uns Menschen. Wir essen den Fisch aus den Meeren. Damit landet auch in unseren Mägen Plastik. Das kann uns krank machen.


Wie kommt das Plastik eigentlich ins Meer?

Der Plastikmüll gelangt auf verschiedenen Wegen ins Meer. Ein großer Teil stammt von Schiffen, zum Beispiel aus der Fischerei. Dort geht oft Ausrüstung verloren, zum Beispiel Netze, Seile und Transportkisten. Manchmal wird auch Abfall über Bord geworfen, obwohl das verboten ist.

Ein Teil des Mülls stammt auch vom Land. Wenn der Abfall in Städten am Meer nicht richtig entsorgt wird, kann er ins Meer geweht werden. Oder er gelangt mit dem Regen in Bäche und Flüsse und anschließend ins Meer. Auf diese Weise gelangen auch Folien und Netze aus der Landwirtschaft dorthin.

In vielen Kosmetikprodukten, zum Beispiel Shampoo, befinden sich ganz winzige Plastikteilchen. Sie werden Mikroplastik genannt. Die werden mit dem Wasser in der Dusche oder Waschbecken runtergesplt und gelagen ins Abwasser und von da aus in unsere gewässer und Meere.

 

Und was kann ich dagegen tun?

Hier kommt jetzt eine Liste mit fünf Ideen, was du heute noch für eine plastikfreie Umwelt tun kannst:

 

1. Stoffbeutel statt Plastiktüte

Eine umweltfreundliche Alternative zur Plastiktüte ist ein einfacher Stoffbeutel. Nimm immer einen wiederverwendbaren Beutel mit, wenn du einkaufen gehst oder bitte deine Eltern einen beutel mit zum Supermarkt zu nehmen. Du kannst auch einen Stoffbeutel für deine Eltern nähen oder einen langweiligen alten Beutel bunt bemalen. Vielleicht sind sie dann motiviert, diese zum Einkaufen zu verwenden.

2. wiederverwendbare Trinkflasche statt PET-Flasche

Nimm dir eine wiederverwendbare Trinkflasche mit, wenn du einen Ausflug machst, oder in die Schule gehst. Die kannst du jederzeit mit Leitungswasser wieder auffüllen. Dann musst du dir keine neue Plastikflasche kaufen.

3. Recycling statt Wegwerfen

Manche Dinge bekommt man nur mit einer Plastikverpackung, zum Beispiel Klopapier. Es lässt sich nicht vermeiden das zu kaufen. Es gibt aber die Möglichkeit Plastikverpackungen wieder zu verwenden. Eine Klopapierverpackung kann zum Beispiel als Müllbeutel wiederverwendet werden. So setzt du sie noch einmal sinnvoll ein und sparst einen regulären Müllbeutel.

4. Ein Müllspaziergang

Nimm doch auf den nächsten Spaziergang oder Ausflug nach draußen eine Mülltüte mit und sammel allen Müll ein, den du auf und neben dem Weg findest. Zusammen mit Geschwistern, Eltern oder einem Freund kann es sehr viel Spaß machen allen Müll aufzuspüren.

_________________________________________________________________________________________________

Donnerstag, 04.06.2020 - Wasserrakete

Dieser Wasserspaß benötigt ein bisschen Tüftel- und Bau-Vorbereitung, aber wenn Du es geschafft hast, wartet der ultimative Wasserspaß auf Dich!
Vorab noch ein paar Hinweise:
Du brauchst um die Wasserrakete abzuschießen viel Platz. Achte darauf dass die Rakete weder Dich noch umstehende Menschen treffen kann.
Wenn Du keinen großen Garten hast, suche lieber eine Wiese draußen, auf der sich niemand aufhält.
NICHT in geschlossenen Räumen verwenden!

Hier findest Du die Bauanleitung für die Rakete :-) Viel Spaß!

_________________________________________________________________________________________________

Mittwoch, 03.06.2020 - Sehnsucht nach Draußenzeit?

Rund um Bempflingen hängen dicke Regenwolken – nicht gerade einladend für eine Draußen-Aktion.
Vielleicht scheint aber bei Dir noch die Sonne? Oder Du liebst britische Wetterverhältnisse und wolltest schon lange mal ein Revival Deiner letzten Trekking-Freizeit in Irland/Schottland/England erleben? Dann ist diese Aktion heute genau richtig für Dich:
Pack Deine 7 Sachen ein und mach Dich bereit für eine Nacht draußen in Deinem Garten/auf Deinem Privatgrundstück/auf Deinem Balkon.

Folgende Möglichkeiten stehen Dir offen:

  1. Einfach Isomatte und Schlafsack an einen Platz Deiner Wahl im Garten oder auf dem Balkon auslegen. In diesem Paket enthalten ist der freie Blick zum Himmel (je nach Wetterlage möglicherweise auch sternenklar :-) und möglicherweise interessante Begegnungen mit den Tieren die im Garten/auf dem Grundstück leben. Auf jeden Fall ist eine unmittelbar direkte Begegnung mit den Launen der Wetterfeen garantiert.
  2. Ein Tarp im Garten oder auf dem Balkon aufspannen und darunter Dein Schlaflager einrichten. Das Tarp schützt Dich zwar vor leichtem Regen, könnte bei richtigen Regenmassen aber seinen Dienst versagen.
    Dies könnte allerdings das Freizeit-Revival-Erlebnis authentischer gestalten.
  3. Ein Zelt im Garten aufstellen (auf dem Balkon wird es mit der Befestigung der Heringe evtl. etwas schwierig, weshalb Option 1. und 2. hierfür wahrscheinlich geeigneter sind.)

 

Wenn Du das Freizeit-Feeling auf den Morgen danach ausbauen willst, kannst Du Dir Deinen Morgenkaffee oder -tee mit dem Kocher (falls vorhanden) kochen und das Frühstück auch noch im Freien genießen.

_________________________________________________________________________________________________

Dienstag, 02.06.2020 - Willkomen bei den Knobels und Kniffels

Na, was verbirgt sich hinter diesen Bildern? Kannst du es erraten?

=> ganz unten am Textende findest du das Bilderrätsel als PDF-Datei zum Downloaden

_________________________________________________________________________________________________

Regelmäßig in den Pfingstferien wollen wir hier eine kleine "Anleitung zum Offlinesein" veröffentlichen. Dabei haben wir uns "Thementage" überlegt:

Montag - BDP-Klassiker
(Rubrik für BDP-Rezepte, Experimente, Spiele, Geschichten, eben alles Typische aus dem BDP-Universum)

Dienstag - Willkomen bei den Knobels und Kniffels
(Rubrik für Spiele und Rätsel)

Mittwoch - BDP aus der FernePfade finden
(Rubrik für kritische Reflexionen/Gedanken zu aktuellen Themen von euch, aber auch Draußen-Aktionen)

Donnerstag - DIY’s
(Rubrik für Selbstgemachtes)

Freitag - Probier’s mal
(Rubrik für Rezepte und Experimente)

Samstag - kein Kraut gewachsen
(Rubrik für bekannte und weniger bekannte Wildkräuter)

Sonntag - Heute ist....
(Rubrik für Fakten, Ideen und Aktionen zu einem bestimmten Thema, z.B. plastikfreier Konsum. Der Thementag soll dazu anregen, sich einen Tag mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen.)

Logo Ak-Freizeiten